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Willkommen | Behandlungstechniken | Triggerpunkttherapie
Triggerpunkttherapie

Einleitung

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Einleitend kann man sagen, das unsere Muskeln sich bei jeglicher Form von Überbelastung dauerhaft zusammenziehen und so gennannte Triggerpunkte, kleine Knötchen im Muskelstrang, bilden.

Triggerpunkte können Kopfschmerzen, Nacken- und Kieferschmerzen, Rückenschmerzen sowie viele Arten von Gelenkschmerzen verursachen. Sie können eine Hauptursache von Skoliosen, Bandscheibenvorfällen und Nervenwurzelkompressionen sein.  Sie sind oft mitbeteiligt bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen.

 

Triggerpunkttherapie

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Eine erfolgreiche Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Triggerpunkte. Durch manuelle Druckanwendung werden die druckschmerzhaften, tastbaren Triggerpunkte aufgelöst und der Muskel von seiner Dauerkontraktion befreit. Meistens ist nach der Behandlung bereits eine Erleichterung zu spüren. Die Druckempfindlichkeit des Muskels nimmt mit fortlaufender Behandlung stark ab.

 

Geschichte

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Die Pionierin auf dem Gebiet der Triggerpunkttherapie ist die amerikanische Ärztin Dr. Janet Travell.

In den 40er Jahren prägte sie den Begriff der myofascialen Triggerpunkte für die schmerzhaften Knötchen im Muskel. Sie erforschte die sogennanten Übertragungsschmerzmuster (refferred pain patterns).

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Was sind Triggerpunkte?

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"Trigger" kommt aus dem Englischen und heißt Auslöser. Andere Bezeichnungen sind auch Myogelosen oder Myofasciales Schmerzsyndrom.

Triggerpunkte sind Muskelverhärtungen, also Knötchen im Muskelstrang, die meist nur einen Durchmesser von ca. 1 mm aufweisen, aber unter Umständen auch beachtliche Größen wie die einer Walnuss erreichen können. Der Mensch besteht zu 40-60% seines Körpergewichtes aus Muskeln. Wir sind sozusagen von Muskeln und deren Faszien eingehüllt, teilweise 3-4 Schichten übereinander. Jeder unserer 630 Muskeln kann Triggerpunkte ausbilden.

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Ursachen der Triggerpunkte

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Triggerpunkte können sich in jedem unserer ca. 600 Muskeln bilden und Schmerzen, Mißempfindungen, Bewegungseinschränkungen und eine überraschend große Vielfalt von Symptomen erzeugen. Sie entstehen durch jede Form von Überbelastung in Arbeit, Sport und Freizeit.

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Folgen der Triggerpunkte

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Durch die Triggerpunkte wird der Durchblutungsmangel des Muskels verstärkt und der Muskel verkürzt sich. Dadurch entsteht eine Überbelastung der Gelenke und Sehnen, die zu Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerz führt. Durch den Schmerz wird oft eine Schonhaltung eingenommen, die aber die Fehlhaltung verstärkt und noch mehr in den Schmerz führt. Schließlich kann es durch die Triggerpunkte zu degenerativen Erkrankungen wie Arthrosen der Gelenke kommen.

Folgen und Ursachen liegen dicht beieinander, da es ein Teufelskreis ist, den es zu durchbrechen gilt.

 



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